29.10.2011

Mit dem Esel-Taxi durch die Oase Siwa, Aegypten


Alex, Christine und Marc lernte ich im Bus von Kairo nach Siwa kennen.

Heute fahren wir mit dem Esel-Taxi durch Siwa. Vorallem Alex gefaellt das Esel-Taxi.
Zuerst besuchen wir den Todes Berg (Tombs of Jabal El Mawta).

In dem Berg sind viele Graeber.

Ja, alle diese Loecher / Gruben waren Graeber.
 


Anschliessend besuchen wir  den Orakel Tempel.


Alexander der Grosse fragte hier das Orakel, ob er ein Sohn des Gottes Zeus sei.


Der Sturz einer Tuer im Tempel. Mehrere Staemme von Palmen werden miteinander verbunden.









Oase Siwa und Lehmhaeuser von Old Shali, Aegypten



Am 27.10.2011 erreiche ich abends wieder Kairo und versuche ein Busticket zur Oase Siwa zu kaufen. Von dort will ich in die Wueste, das Grosse Sandmeer, the Great Sand Sea. Ich hoffe auf einen Nachtbus. Diesen gibt es auch, aber er ist schon abgefahren. Ich kaufe ein Ticket fuer den naechsten Tag und suche und finde ein guenstiges Hotel in Kairo.


 Am naechsten Morgen habe ich eine wunderbar dunstige Aussicht ueber die Daecher Kairos.

Die Wuesten Aegyptens gefallen mir besser und ich freue mich schon auf das Grosse Sandmeer  ...

... und verbringe ich den Tag in einem Internet-Cafe und bringe meinen Blog auf einen neueren Stand. Die Internetverbindung ist ziemlich lahm und ich komme nicht sehr weit.
Auf dem Weg zum Busbahnhof schaue ich mir den Tahrir-Platz an, auf dem die Haupt-Demonstration vor 9 Monaten stattfanden.
Die Aegypter demonstrieren immer noch, anscheinend jeden Tag auf dem Tahrir Square.
Am fruehen Morgen erreiche ich die Oase Siwi und schaue mir die Stadt an.

Die Moschee in Siwa.

 

 
Die Moschee bei Old Shaly, Siwa. Von hier aus steige auf den Berg im Hintergrund und schaue mir Old Shali, die Alt-Stadt von Siwa an.

Von dort oben habe ich eine gute Aussicht ueber Siwa, Old Shali und die Umgebung ...
 

Blick von der Moschee auf die Palmen und Berge im Hintergrund.
Die Altstadt von Siwa, Old Shali, wirkt faszinierend von oben ...





... und so gehe ich naeher ran.
Die Haeuser sind aus Lehm ...


Da es nie regnet ...
... normaler Weise jedenfalls ...

... ist das auch kein Problem.

Im Jahr 1926 regnete es leider 3 Tage lang ...

... und viele Haeuser worden so zerstoert ...

... dass sie nicht zu reparieren waren.




So sah Siwa / Shali vor ...

dem 3-Tage-Dauerregen aus.





28.10.2011

Visa sind teuer. Nicht-Visa sind noch teurer.



Meine ersten Erfahrungen mit Visa sammelte ich auf meiner Radreise 2009 durch Marokko. Damals wollte ich mit dem Rad über Mauretanien und die westafrikanischen kleinen Länder bis nach Namibia radeln. Schon an der Grenze nach Mauretanien wurde ich abgewiesen, da ich kein Visum besass. Ich hätte 2000 km zurück bis nach Rabat gemusst, um dort ein Visum zu beantragen. Ich entschiedt mich damals dafür, einfach durch Marokko, Spanien und Frankreich zurück nach Deutschland zu radeln.


Auf meinem diesjährigem WunderWeltWeg hatte ich die ersten Reise- und Visaprobleme ab der Türkei, wie Visum für Syrien oder Weiterreise auf dem Landweg von Libanon nach Israel.
Ohne Visum kein Landweg nach Afrika, ohne Landweg bleibt nur der Flug. Und Flüge sind teuer. Ich muss immer wieder mehr Geld ausgeben, als ich will: für Visa und Fluege.
Visum von Israel nach Jordanien etwa 30 Euro, von Israel nach Ägypten ebenso. Bei der Einreise nach Ägypten erhalte ich nur ein Visum für die Halbinsel Sinai. Ich moechte aber weiter nach Kairo und von dort zum Wadi El-Hitan (UNESCO Weltnaturerbe) und spaeter tiefer hinein nach Afrika.


Wie und wo bekomme ich ein Visum für ganz Ägypten? Ich probiere es zuerst am Internationalen Flughafen von Sharm El-Sheikh. Ich kriege auch eines, was mit “Garantie” allerdings 115 Dollar kostet, anstatt, wie normaler Weise, 15 Dollar. Ob diese “Garantie” wirklich nötig ist, weiss ich nicht.


Von Aegypten moechte ich nach Sudan und dann weiter nach Aethiopien. Aber fuer Sudan werde ich kein Visum erhalten, weil Visa-Stempel von  Israel in meinem Reisepass sind. Wieder ist der Landweg mit seinen guenstigen Bussen versperrt. Wieder muss ich fliegen. Und da die Einreise nach Aethiopien mit einem One-Way-Ticket problematisch werden kann, buche ich einen Flug von Kairo nach Addis Abeba, Aethiopien und fuer Ende November einen Weiterflug von Addis Ababa nach Nairobi, Kenia. Wieder 3400 Aegyptische Pfund = 410 Euro aermer.


Ich hasse diese Visa.


Nicht nur, weil mein Reisen so problematisch ist. Vielmehr weil die Einreise nach Europa fuer die meisten Auslaender so ueberaus schwierig ist. Als Afrikaner ein Schengen-Visum (das Visum fuer Deutschland und die anderen europaeischen Laender) zu erhalten ist kaum moeglich. 


Und ich wuerde gerne mit meinen Freunden aus Marokko durch Europa reisen.


Ich empfinde es als unfair, das ich bsw. in Marokko nur meinen Reisepass vorzeigen muss, waehrend ein Marokkaner kaum ein Visum fuer Deutschland / Europa erhalten kann.



27.10.2011

Wadi El-Hitan, Whale Valley, UNESCO Weltnaturerbe in Aegypten

Mit dem Bus fahre ich von Kairo nach Faiyum, Al Fayyum. Ab dort habe ich Probleme den Weg zum Wadi El-Hitan zu finden. Ich fahre 3 mal mit einem Minibus und lande schliesslich in Shalshuk am See Qarun.
Muhammad vermittelt mir ein privates "Hotel" mit Blick auf den See Qarun.




Und er besorgt fuer den naechsten Tag einen Fahrer, um ins 100 km entfernte Wadi El-Hitan zu gelangen.

Seinen Freund nimmt er mit auf die Fahrt und so sind wir zu viert.

Zuerst muessen wir durch das Wadi El-Rayan.





Das Tourist-Center am Eingang zum Wadi El-Hitan passt hervorragend in die Landschaft ...

... selbst die Polizei-Station ...

... und das Restaurant.

Nach einer Mittagsmahlzeit wandern wir los ...


... hineins ins Wadi El-Hitan ...

... ins Whale Valley ...

... und betrachten die Skelette der Wale.
Das Whale Valley und die Umgebung muessen frueher mal ein Ozean gewesen sein.