29.11.2013

Englisch für Albanier

Im albanischen Fernsehen laufen lauter halbaktuelle Filme in Englisch mit albanischen Untertiteln. Die letzten Tage sah ich zum Beispiel "Upside Down", "Jack and the Giants" und "Hobbits". Gut für mich zum Englisch lernen.

27.11.2013

Tocco und Peshkopi im Schnee

Mitternacht darf Tocco nochmals raus in den Schnee


Es liegt etwa 5 cm Schnee in Peshkopi


Warum wandern wir drei Monate lang etwa 1500 km?

Eigentlich wegen Wärme und Sonne.


Die Terrasse von "meinem" Hotel Korabi im Schnee.

26.11.2013

Schnee in Peshkopi

Blick aus meinem Hotelfenster in Peshkopi


Tocco im Schnee in Peshkopi


Tocco schaut genau zu, wie ein Hamburger zubereitet wird. Hier in Peshkopi, Albanien ist ein Hamburger mehr wie ein Döner. Meistens kostet einer 70 Lek = 0,50 €. Heute wollte ein cleverer Geschäftsmann einfach mal das Doppelte.


Wir wissen endlich wo wir in Albanien fuer Tocco das Trockenfutter kaufen können, da es im Supermarkt meist keines gibt: in der "Farmaci", also Apotheke


24.11.2013

Drei Monate wandern mit Hund Tocco

Verkuerzt beschreibe ich die Wanderroute mit meinem Hund Tocco so:

Im 1. Monat eine Berg- und Tal-Wanderung durch Inntal, Zillertal, Pustertal, Gailtal und Socatal nach Rijeka am Mittelmeer.
Durch die Laender Oesterreich, Italien, Slowenien und Kroatien.

Im 2. Monat Insel-Jumping und Wanderungen in Kroatien: Krk, Rab, Korcula, Peljesac und Mljet. Dazu ein Abstecher zum UNESCO Welt-Natur-Erbe Plitvizer Seen und Kurzbesuch der Staedte Zadar, Split und Dubrovnik.

Im 3. Monat wandern Tocco und ich in Albanien lange mit dem Kanadier Rob: 
UNESCO-Welt-Kultur- und Natur-Erbe die Stadt und Bucht von Kotor.
Nationalpark Lovcen mit Uebernachtung auf dem Berg in 1747 m Hoehe.
Nationalpark Shkodar See und die Stadt Shkodar.
Am Drin entlang bis nach Peshkopi mit dem Hoehepunkt einer Bootsfahrt durch die Schluchten des Koman-Stausees.
Erster Schnee auf den Bergen um Peshkopi.

21.11.2013

Peshkopi

22.11.2013 Freitag 89. Tag
Kleiner Spaziergang um Peshkopi am Drin in Albanien.

Das Tal des schwarzen Drin mit Schnee auf den Bergen im Hintergrund.

Peshkopi von oben.


21.11.2013 Donnerstag 88. Tag
Ich stelle mein Foto-System um. Bis konnte ich die guten Fotos von meiner Kamera nicht auf mein Smartphone kopieren und daher meist nur weniger gute Fotos im Blog hochladen.
Jetzt kaufe ich eine 8 GB Micro-SD-Karte, die in mein Phone passt und per Adapter auch in meine Kamera.
Damit sollte mein Blog schoener werden.

Ein Berber (Frisoer) schneidet mir die Haare. Er arbeitet fast eine halbe Stunde sehr korrekt, rasiert mich und schneidet mir sogar mit einer kleinen Schere die Haare in Nase und an den Augenbrauen. Das alles fuer 200 Lek, etwa 1,50 €.

Mit Tocco und DJ Tedi esse ich Pizza und besuche Tedis Heimatdorf und die kleine Moschee dort.

Der Kober vor der Moschee.

Unten beten die Maenner ...

... oben die Frauen.

20.11.2013 Mittwoch 87. Tag
Ausruhen. Erholen. Akkus laden. Waesche waschen ... in Peshkopi, Albanien.

20.11.2013

Drin oder nicht Drin

19.11.2013 Dienstag 86. Tag
Am Morgen komme ich nicht so recht in Gang. Erst nach 10 Uhr wandern wir los. Die Sonne scheint, erst am Nachmittag ziehen Wolken auf und es nieselt leicht.

Wir wandern bis es Dunkel ist, da wir keinen Schlafplatz suchen muessen, sondern eine Pension oder ein Hotel in Peshkopi nehmen werden. Sozusagen als Belohnung und Albanien-Abschluss. Wir sind in 7 Tagen 180 km gewandert von Fierze ueber Kukes nach Peshkopi. Also taeglich ueber 25 km. Bis Mazedonien sind es noch 15 km.

Wir finden schnell ein schoenes Hotel in Peshkopi: "Korabi", Zimmer fuer 10 €.
Tocco darf auch rein. Die einzige Frage an der Rezeption: "Bellt er?" Einen leiseren Hund gibt es wohl kaum.

Eine heisse Dusche, ein warmes Restaurant, ein weiches Bett: soooo schoen.

18.11.2013 Montag 85. Tag
Weder Wolfsgeheul noch Wolf. Nur Hundegebell. Die ganze Nacht.
Wir wandern immer der Strasse folgend durch wunderschoene Berge und verschlafene alte Doerfer. Ich haette nie gedacht, dass Albanien so schoen ist.

Am Abend markiere ich, wie immer, unseren Schlafplatz. Dabei stelle ich fest, dass wir eine falschen Weg eingeschlagen haben. Zwar schon die Strasse nach Peshkopi, aber durch die Berge anstatt am Drin entlang. Wo war die Kreuzung? Eine asphaltierte Strasse habe ich sicher nicht uebersehen, muss eine Schotterpiste gewesen sein.

17.11.2013

100 km durch die Berge ... und kaum Proviant

16.11.2013 Samstag 83. Tag
Gegen Mittag futtert Tocco in einem Restaurant an der Autobahn-Auffahrt Brot und Reis. Besser als nichts. Bis Kukes kann es nicht mehr weit sein. Die Wolken verschwinden und die Sonne scheint endlich wieder - nach 10 Tagen grau-in-grau.
Am Nachmittag suchen wir 3 km vor Kukes ein Lager und werden direkt am Fierze-Stausee fuendig. Somit sid wir wieder am Drin.
Heute Abend gibt es nichts zu essen. Armer Tocco.
Von Fierze bis Kukes sollten es laut meiner Albanien-Landkarte 66 km sein. Tatsaechlich sind es um die 100 km. Das Schild "Kukes 67 km" war wohl doch nicht ganz verkehrt.
Naja, morgen frueh noch 3 km, dann koennen wir einkaufen.
Die Tage in den Bergen sind kalt, etwa 12 Grad. Die Naechte um die 2 Grad. Vielleicht solten wir doch bald zurueck ans waermere Mittelmeer.

15.11.2013 Freitag 82. Tag
Wir wandern lange, werden sogar ein kleines Stueck mitgenommen, aber Kukes ist immernoch weit.
Die km-Angaben auf meiner Landkarte muessen falsch sein.
Wir erreichen die Landstrasse von Puke nach Kukes. Auf einem blauen Schild steht "Kukes 67 km". Nach meiner Landkarte sollen es 30 km sein. Was ist richtig? 67 km, und wir haben kaum Proviant. Mir macht das nicht viel aus, habe immernoch zuviel Fett und Gewicht. Aber Tocco. Um ihn sorge ich mich.

14.11.2013 Donnerstag 81. Tag
Tocco und ich, ohne Rob-mit-den-7-Shirts, wachen frueh auf, packen zusammen und wandern um 7:30 Uhr los. Der Proviant ist knapp. Und Hundefutter fanden wir bisher nirgends. Ob wir heute einen Laden finden? Die kleine Strasse fuehrt durch sehr unbewohnte Gegend. Am Tag sehen wir kaum mehr als 10 Autos.
Nach 2,5 Stunden erreichen wir ein Hotel und Restaurant. Wir muessen doch nicht hungern. Tocco futtert eine Portion Reis.
32 km sollen es laut Landkarte bis zur Kreuzung mit einer groesseren Landstrasse sein. Die 32 km sind wir laengst gelaufen, aber keine Kreuzung in Sicht. Wir geben auf, fuer heute, und suchen an einem Bach ein Nachtlager. Gut, dass hier viel Holz liegt, denn wir wollen Nudeln kochen. Unser erstes Lagerfeuer auf dieser Reise.