17.08.2011

Park Miniatur in Hajnowka, Polen

Jacek nimmt mich in seinem VW-Transporter von Grodek nach Hajnowka mit und zeigt mir seinen Miniatur Park. Wer zum Bialowieza National Park, UNESCO Welterbe, faehrt sollte kurz seinen Minipark besuchen und sich die polnischen Gebaeude anschauen: www.parkminiatur-hajnowka.pl.
Hier eine kleine Auswahl:

Die Mini-Holzkirche im Miniatur Park von Jacek in Hajnowka

Die echte Holzkirche in Narew.

Der Mini-Bahnhof von Bialowieza.


Wo sonst kann man eine Kirche von oben aus der Vogelperspektive anschauen?

So "gross" sind die Mini-Gebaeude.

16.08.2011

Wald ist gleich Wald!?

Mit Juri, einem Weissrusse, fahre ich in seinem alten Volvo von der Grenze Litauen \ Polen bis nach Sokolka. Ich frage ihn, ob er schon im Bialowieza National Park war. "Wald ist gleich Wald!" ist sein kurzer Kommentar. Ich haette sagen sollen:

"Stimmt, jeder Wald hat Baeume! Und Auto ist gleich Auto! Es hat Raeder und einen Motor."
An den Fotos hier kann jeder selbst beurteilen, ob Wald gleich Wald ist.















12.08.2011

Radfahren oder Wandern? Was nun?



Schotterstrasse, Dusty Road, Staub schlucken, holpriges Radfahren bringt nicht viel Spass.

Herzlichen Dank an euch fuer alles!
In Kaunas (Litauen) bei Egle, Bernhard und Guste frage ich mich, ob ich wirklich noch weiter Radfahren soll  oder nicht lieber Wandern und per Autostop.
Die Strassen sind entweder gut und stark befahren, dass ist laut und gefaehrlich, da nicht alle Autofahrer genuegend Sicherheitsabstand beim Ueberholen einhalten. Oder die Strassen sind wenig befahren und schlecht, siehe Schotterstrasse oben.
Ausserdem merke ich, dass ich mehr Zeit auf Strassen verbringe, um von Nationalpark zu Nationalpark zu gelangen, als in den Nationalparks und der Natur selbst. Ich will doch Gottes Schoepfung sehen und fotografieren, nicht die meiste Zeit auf der Strasse "leben".

Mein Hinterrad ist auch defekt und ich benoetige ein neues.

Schliesslich kaufe ich ein neues Hinterrad und radle los in Richtung Sueden und Polen. 
Doch bald merke ich, wie mich der Autoverkehr nervt, vor allem der Autolaerm. Weit komme ich nicht. Nach circa 70 km in Marijampole habe ich die Nase voll und drehe um, zurueck zu Egle, Bernhard und Guste in Kaunas. Dort tausche ich Rad gegen Wanderschuhe und trampe in zwei Tagen bis nach Hajnowka in Polen. Bisher habe ich die Entscheidung nicht bereut.

Mein neues Zelt, sehr leicht (1,7 kg), sehr billig (ca. 12 EUR), sehr schlecht (tropft bei Regen rein). Hat aber trotzallem bisher ausgereicht. Mein altes Zelt war schon arg ausgelaucht.

11.08.2011

Estland, Lettland, Litauen

Durch das Baltikum (Estland, Lettland und Litauen) radle ich ziemlich zuegig. Mir faellt auf, dass viele Haeuser und Bauernhoefe auf dem Land leerstehen und verfallen.



Auch die Estlaender wissen was Spass bringt.





Und natuerlich gibt es auch im Baltikum wunderschoene Ecken und Zeltplaetze.







29.07.2011

Ade Nordland und Mitternachtssonne

Nordland liegt hinter mir. Die Faehre brachte mich heute Nacht ueber die Ostsee von Helsinki nach Tallinn. Hier in Tallinn, Hauptstadt von Estland, wird es Nachts inzwischen wieder dunkel. Im Nationalpark Seitseminen, Finnland, sah ich vor 5 Tagen das erste Mal wieder Sterne, wenn auch nur drei.

Ich freue mich schon auf den ersten richtigen Sternenhimmel.
Anderseits graut es mir davor, wenn es weiter im Sueden immer 12 Stunden lang dunkel wird. Einfach mal so Nachts von 22 bis 3 Uhr durchs Gebirge wandern, wie in Laponia, ist dann nicht moeglich.

23.07.2011

Elefanten, Nashörner und Geier in Parkano, Finnland

Völlig unerwartet traf ich am 23. Juli 2011 mitten in Finnland auf Elefanten, Leoparden und andere gefährliche Tiere. Und habe sofort abgedrückt:

 
 

Schaut genau hin, mit welcher Liebe zum Detail und aus welchem Material der Künstler "Alpon Savanni" die Tiere gefertigt hat.